Die genetische Lupe

Die Biologie eines Melanoms und die Abwehrreaktionen in Ihrer Haut sind individuell verschieden. Individuell auf Sie zugeschnitten sollte deshalb auch Ihre Behandlung sein. Wenn Sie mithilfe von MelaGenix Ihr Rückfallrisiko kennen, kann Ihr Arzt entscheiden, ob eine Therapie notwendig ist.

Herkömmliches Verfahren:
Histologische Gewebeuntersuchung

Neu: Präzisere Prognose durch
MelaGenix

Denn selbst nach vollständiger Entfernung eines Melanoms durch die Operation sind etwa 15 % der Patienten nicht dauerhaft geheilt. Einzelne Tumorzellen können sich ausbreiten, wodurch es zu einem Krankheitsrückfall kommt. Betroffen sind auch Patienten, bei denen das Melanom im frühen Stadium erkannt worden ist.

Ihre Gene beeinflussen Ihre Krebserkrankung. Mit herkömmlichen Gewebeuntersuchungen lassen sich der Verlauf Ihrer Erkrankung und Ihr Rückfallrisiko deshalb nicht sicher vorherbestimmen. Der MelaGenix Genexpressionstest erfasst den genetischen Fingerabdruck (Signatur) Ihres Melanoms und Ihrer Haut, um Ihr Rückfallrisiko genau einzuschätzen.

MelaGenix hilft Ihnen und Ihrem Arzt, die bestmöglichen Entscheidungen zur weiteren Behandlung Ihrer Krebserkrankung zu treffen und diese auf Ihre Bedürfnisse auszurichten.

Der Tumor gibt sein Geheimnis preis

Der MelaGenix Genexpressionstest misst das Aktivitätsprofil von acht krankheitsrelevanten Genen im Melanom und in der angrenzenden Haut. Mit dem Ergebnis identifiziert MelaGenix Ihr Rückfallrisiko innerhalb der nächsten Jahre.

MelaGenix GensignaturAcht Gene für ein präzises Ergebnis

Der Test kann ohne weiteren chirurgischen Eingriff durchgeführt werden. Die Genaktivitätsanalyse erfolgt anhand des vorhandenen Tumorgewebes, das nach Ihrer Operation routinemäßig konserviert wurde.

In Abstimmung mit Ihrem Arzt sollten Sie den MelaGenix Genexpressionstest möglichst früh nach der Diagnose durchführen lassen, um mehr Sicherheit bei weiteren Therapie- und Nachsorgeentscheidungen zu haben.

Auch wenn Ihre Diagnose bereits längere Zeit zurückliegt, beantwortet MelaGenix Ihnen die Frage Ihres Rückfallrisikos.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über MelaGenix.

Das Plus an Sicherheit

MelaGenix ergänzt Ihre Diagnose und hilft Ihnen und Ihrem Arzt dabei, bessere Entscheidungen zu treffen. Hierzu wird Ihr Rückfallrisiko genau ermittelt, um Unterversorgung und Überversorgung zu vermeiden. Somit verhindert MelaGenix unnötige Nebenwirkungen und ermöglicht Ihrem Arzt eine effizientere Therapie.

Neueinstufung des Rückfallrisikos (für die ersten 5 Jahre nach Diagnose) durch den MelaGenix Test:

Melanom im frühen Entwicklungsstadium (Stadium I):

Das Rückfallrisiko im Stadium I wird meist als gering eingeschätzt (etwa 10 %), und weitere Therapie wird nicht verordnet. Nach Durchführung des MelaGenix Tests kann sich jedoch ein anderes Bild ergeben: Der Test kann Patienten mit einem erhöhten Rückfallrisiko von 50 % identifizieren. Als Hochrisikopatient bedürfen Sie einer intensiveren Nachsorge und gegebenenfalls auch einer medikamentösen Tumortherapie, um einem Rückfall vorzubeugen.

Melanom im mittleren Entwicklungsstadium (Stadium II):

Patienten im Stadium II werden häufig medikamentöse Therapien angeboten, um das Rückfallrisiko zu senken. Ergibt sich nach der MelaGenix Testung bei Ihnen ein hohes Rückfallrisiko (60-80%), können Sie entscheiden, dieses Therapieangebot wahrzunehmen. Ist Ihr Rückfallrisiko niedrig (etwa 10 %), wird Ihr Arzt mit Ihnen die Möglichkeit besprechen, auf eine belastende Tumortherapie zu verzichten und unnötige Nebenwirkungen zu vermeiden.

Melanom im fortgeschrittenen Stadium (Stadium III):

Im Stadium III verändert das Ergebnis Ihrer MelaGenix Testung die weitere Behandlung, auch wenn die Erstdiagnose und die sich anschließende medikamentöse Therapie schon abgeschlossen sind. Im Falle eines hohen Rückfallrisikos (75 %) kann Ihr Arzt Sie beraten, ob zusätzliche Behandlungsmaßnahmen notwendig sind, um einem drohenden Rückfall möglichst früh und umfangreich entgegenzuwirken und somit Ihre Heilungschancen zu erhöhen.

Ihr Arzt erläutert Ihnen, was die Ergebnisse im MelaGenix Testbericht für Ihre weitere Behandlung bedeuten.

Aktiv für mehr Sicherheit

Der MelaGenix Genexpressionstest hilft Ihnen und Ihrem Arzt, Ihr persönliches Rückfallrisiko besser einzuschätzen. Das bedeutet mehr Sicherheit bei der Melanombehandlung.

MelaGenix ist besonders für Patienten geeignet, bei denen ein schwarzer Hautkrebs im frühen oder mittleren Stadium (I und II) diagnostiziert wurde. Auch im fortgeschrittenen Stadium (III) kann der Test bei Ihrer Therapieplanung sehr wertvoll sein.

Wenn Sie sich für den MelaGenix Genexpressionstest entscheiden, sprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt. MelaGenix wird von Ihrem Arzt verschrieben und angefordert.

Nachdem der MelaGenix Genexpressionstest bei NeraCare in Auftrag gegeben wurde, fordert NeraCare die Gewebeprobe Ihres Melanoms beim zuständigen Pathologielabor an. Der MelaGenix Test wird anschließend unter zertifizierten und akkreditierten Bedingungen in einem molekularbiologischen Labor durchgeführt. Der Test ermittelt Ihr Rückfallrisiko. Das Testergebnis liegt in der Regel innerhalb von 2 bis 3 Wochen Ihrem behandelnden Arzt vor.

Ihr Weg zum MelaGenix Genexpressionstest

Unmittelbar nach Bestätigung Ihrer Diagnose werden Sie mit Ihrem Arzt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten besprechen. Hier ist es wichtig, dass Sie Ihr persönliches Rückfallrisiko in den nächsten Jahren genau kennen, um gemeinsam mit Ihrem Arzt die Risiken und den Nutzen möglicher Therapien abzuwägen.

In Abstimmung mit Ihrem Arzt sollten Sie daher den MelaGenix Genexpressionstest möglichst früh durchführen lassen, um mehr Sicherheit bei Ihrer Therapie- und Nachsorgeplanung zu haben. Wenn Sie sich für den MelaGenix Genexpressionstest entscheiden, sprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt. Wie andere Labortests kann MelaGenix nur von einem Arzt angefordert werden.

Die Kostenerstattung

Der MelaGenix Genexpressionstest ist seit 2015 erhältlich. Die gesetzlichen Krankenkassen sind nicht verpflichtet, Ihnen die Kosten zu erstatten. Falls eine entsprechende Anfrage von Ihrer Kasse abgelehnt wird, müssen Sie die Kosten für den Test, bei Fehlen einer Zusatzversicherung, selbst tragen. Die privaten Krankenkassen und die Beihilfestellen übernehmen in der Regel die Kosten. Ein Antrag auf Kostenerstattung muss hierfür gestellt werden.